Ausstellung zum Thema "Totholz"

von 28. Mai bis 6. Juli in der Böhmerwaldschule

Nichts ist lebendiger als Totholz: Von 13.000 im Wald lebenden Pflanzen-, Pilz- und Tierarten sind rund 4.500 Arten an Totholz gebunden. Vom Rotrandigen Baumschwamm und dem Ästigen Stachelbart bis hin zu totholzbewohnende Käferarten wie dem Alpenbock oder Vogelarten wie Bunt- und Schwarzspecht reichen die Nutznießer totholzreicher Wälder, Streuobstwiesen und auch Gärten.

Totholz erfüllt auch weitere wichtige Funktionen im Kreislauf der Natur: Es schützt den Boden vor Erosion, reguliert  den Wasserhaushalt im Wald und ist ein bedeutender Kohlenstoffspeicher.

Grenzüberschreitende Umweltbildung im oö-bayerischen Böhmerwald

 
Der Verein Waldschule Böhmerwald und das Jugendwaldheim Wessely-Haus im Nationalpark Bayerischer Wald planen die langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Umweltbilding duch Entwicklung und Umsetzung von 6 gemeinsamen Umweltbildungsprogrammen rund um das Thema Biodiversität im NP Bayerischer Wald und im Europaschutzgebiet Böhmerwald und Mühltäler auf Basis vorliegender wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Umweltbildungsprogramme werden aufgrund der unterschiedlichen Bewirtschaftungsweise in Bayern und OÖ spannende Inhalte haben, sie werden gemeinsam unter Einbeziehung von Fachexpertisen konzipiert und dann als Umweltbildungsangebot nach verschiedenen Zielgruppen differenziert angeboten und gemeinsam durchgeführt. Ziel der Programme ist, das der grenzüberschreitenden Umweltbildung und dem Wissenstransfer von Forschung zur Bevölkerung Rechnung getragen wird.
In der Böhmerwaldschule wird ein neuer barrierefreier Worshopraum entstehen, er soll dazu dienen, dass auch größere Gruppen das Angebot im Winter und bei Schlechtwetter nutzen können.